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WONKAS TRAININGSFABRIK

Willkommen bei Wonkas Trainingsfabrik, dem Zentrum für Motorradtraining in NRW und deutschlandweit. Unser Fokus liegt auf Motogymkhana, einer Disziplin, die sich auf die Agilität und Kontrolle des Motorrads bei langsamen Geschwindigkeiten konzentriert.

Meine Leidenschaft für das Zweirad begann bereits in jungen Jahren. Schon als Kind war ich täglich mit dem Fahrrad unterwegs – auf Langstrecken ebenso wie im Downhill-Bereich. Früh entwickelte ich dadurch Fahrgefühl, Ausdauer und ein gutes Gespür für Technik und Kontrolle.

 

Mit 14 Jahren entdeckte ich gemeinsam mit Freunden die Simson für mich. Schrauben, warten und fahren gehörten von Anfang an zusammen und legten den Grundstein für mein technisches Verständnis rund um Motorräder.

 

Im Jahr 2006, mit 17 Jahren, zog ich nach Düsseldorf. Mit 21 Jahren erwarb ich den großen Motorradführerschein. In den darauffolgenden vier Jahren nutzte ich das Motorrad ganzjährig als Hauptverkehrsmittel – Sommer wie Winter. In dieser Zeit bewegte ich mein Motorrad von 16.000 km auf 85.000 km, selbst bei extremen Bedingungen bis –15 °C.

In den Sommermonaten erkundete ich intensiv das Bergische Land, bewusst ohne Navigationssystem, um Orientierungssinn, Linienwahl und Fahrgefühl zu schärfen. Wöchentliche Touren in die Eifel, oft für zwei Tage am Stück, gehörten fest dazu. Wenn es mich weiter hinauszog, führten mich Reisen unter anderem nach Mallorca und Sardinien – zwei Inseln, die ich Motorradfahrern ausdrücklich empfehle (am besten mit ausreichend Reifen im Gepäck).

 

Mit der Geburt unserer ersten Tochter kam ein Einschnitt: Ein Auto wurde notwendig, sodass ich im Winter überwiegend darauf umstieg. Im Sommer blieb das Motorrad jedoch fester Bestandteil meines Lebens. Als meine Tochter drei Jahre alt war, entdeckten wir gemeinsam das Motocross-Fahren. Zwei Jahre lang sammelte ich intensive Offroad-Erfahrungen – eine prägende Zeit, sowohl fahrerisch im Gelände als auch persönlich als Vater. Eine Phase, die definitiv wieder zurückkehren wird.

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Zusätzlich absolvierte ich mehrere sogenannte Hammock-Touren, darunter eine Italien-Tour von rund 3.500 km in fünf Tagen, von Düsseldorf bis in den Raum Venedig. Diese Langstreckenfahrten stärkten insbesondere meine Ausdauer, Planung und Konzentrationsfähigkeit.

 

Parallel dazu wurde ich auf Motogymkhana aufmerksam – und fand darin meine vollendete Leidenschaft. Präzision, Fahrzeugbeherrschung, Technik und mentale Stärke vereinen sich hier in einzigartiger Weise. Seitdem richtet sich mein Fokus, wann immer möglich, konsequent auf diese Disziplin.

 

Ich nahm am Catalunya Cup teil und konnte mich dort im starken Mittelfeld mit Platz 30 von 65 Teilnehmern behaupten. Weitere Wettbewerbe folgten in den Niederlanden, und eine Teilnahme an Wettkämpfen in Japan ist geplant – dem Ursprungsland des Motogymkhana.

 

Seit 2024 bin ich zudem regelmäßig mit Uwe unterwegs, um Training, Technik und Wettkampfvorbereitung weiter zu intensivieren.

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